Berichte der Lokalpresse über das Schützenwesen der Stadt Kaarst vom
November 2003
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(Neuß-Grevenbroicher Zeitung vom 26.11.03 / Kaarst) "KLEINE
KAARSTER" SAMMELN Schon
im sechsten Jahr sammelt der Grenadierzug „Kleine Kaarster" nun
schon für Kinder in Not. Und zwar immer in der Adventszeit. „Wir
hoffen, dass die Keller der Kaarster Bürger noch nicht restlos ausgeräumt
sind", scherzt Axel Thurner von den „Kleine Kaarster". Denn
der nächste Sammeltermin steht schon fest: Am 3. Advent heißt es von 9
bis 18 Uhr im Pfarrzentrum St. Martinus wieder: „Die Kleinen Kaarster
bitten um Spenden. Wer Spielzeug auf dem Dachboden oder im Keller hat,
welches nicht mehr benötigt wird - es gibt genügend Kinder, die sich darüber
freuen. Entstanden
ist diese Idee während eines NATO-Auslandseinsatzes des Zugmitglieds Axel
Thurner. Er war in den Jahren 1998/1999 für etwa sieben Monate im
ehemaligen Jugoslawien stationiert. Bei einem seiner Einsätze wurde er
zufällig auf die Flüchtlinge in einer ehemaligen Coca-Cola Fabrik
aufmerksam. Diese hausten bei erheblichen Minustemperaturen in selbst
gezimmerten Baracken und Hütten. Vor allem aber die Kinder waren schlecht
gekleidet und zudem unterversorgt. Zusammen mit dem kommandierenden
Offizier der NATO-Seelsorger, Colonel Johnson, wurde sodann erörtert, wie
eine Spendenaktion von Deutschland aus zu organisieren sei. Axel Thurner
stellte von Sarajevo aus den Kontakt zu den Kleinen Kaarstern her, die
sofort begeistert bei der Sache waren. Es war geplant, die Spenden per
NATO-Luftbrücke direkt nach Sarajevo zu überführen, dies sollte sich
aber im weiteren Verlauf als unmöglich herausstellen. Während die Kleinen
Kaarster in der Heimat alles nötige für die kurzfristige Aktion
organisierten, kümmerte sich Axel Thurner vor Ort um die Koordination der
zu verteilenden Spenden. In Zusammenarbeit mit Colonel Johnson wurden
verschiedene Kinderheime und Flüchtlingslager ausgewählt, denen die
Spenden zu Gute kommen sollten. Am Tag der Sammlung erhielt der engagierte
Thurner gegen Mittag einen kurzen Anruf aus Kaarst, mit dem Hinweis, dass
bereits 200 Kartons gepackt seien und das ein Ende noch nicht in Sicht
sei. Dies sprengte die geplante Kapazität in der Bundeswehr Transall die
den Transport übernehmen sollte. Die Kleinen Kaarster organisierten
umgehend auf eigene Kosten einen Laster, der den Transport bis nach Zagreb
in Kroatien übernehmen sollte. Hier übernahm Axel nebst einigen
deutschen und amerikanischen Helfern die Lieferung und transportierte
diese in NATO-Fahrzeugen nach Sarajevo. Seit
dem sind die Kleinen Kaarster am Ball geblieben, haben Jahr für fleißig
gesammelt. Sogar Großspielzeuge wie ganze Klettergerüste oder
Carrera-Bahnen wurden bei den Aktionen der Kaarster gespendet und sorgten
bei den kleinen Empfängern für glänzende Kinderaugen. | ||||||
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(Kaarster Extra-Tipp vom 22.11.03 / Kaarst) "Kleine Kaarster" sammeln für kleine Flüchtlinge Schon
im sechsten Jahr sammelt der Grenadierzug „Kleine Kaarster" nun
schon für Kinder in Not. Entstanden ist diese Idee während eines
NATO-Auslandseinsatzes des Zugmitglieds Axel Thurner. Er war in den Jahren
1998/1999 für etwa sieben Monate im ehemaligen Jugoslawien stationiert.
Bei einem seiner Einsätze wurde er zufällig auf die Flüchtlinge in
einer ehemaligen Coca-Cola Fabrik aufmerksam. Diese hausten bei
erheblichen Minustemperaturen in selbst gezimmerten Baracken und Hütten.
Vor allem aber die Kinder waren schlecht gekleidet und zudem unter
versorgt. Zusammen mit dem kommandierenden Offizier der NATO-Seelsorger,
Colonel Johnson, wurde sodann erörtert, wie eine Spendenaktion von
Deutschland aus zu organisieren sei. Axel
Thurner stellte von Sarajevo aus den Kontakt zu den „Kleinen Kaarstern"
her, die sofort begeistert bei der Sache waren. Es war geplant, die Spenden
per NATO-Luftbrücke direkt nach Sarajevo zu überführen, dies sollte
sich aber im weiteren Verlauf aus unmöglich herausstellen. Während die
„Kleinen Kaarster" in der Heimat alles Nötige für die
kurzfristige Aktion organisierten, kümmerte sich Axel Thurner vor Ort um
die Koordination der zu verteilenden Spenden. Verschiedene Kinderheime und
Flüchtlingslager wurden ausgewählt, denen die Spenden zu Gute kommen
sollten. Die „Kleinen Kaarster" organisierten auf eigene Kosten einen Lkw, der den Transport nach Zagreb übernahm. Hier übernahm Axel Thurner nebst einigen deutschen und amerikanischen Helfern die Lieferung nach Sarajevo. Nach einer nicht enden wollenden Odyssee (Lkw defekt, Probleme an den Grenzen, zweiter Lkw defekt, Straßenblockade) kamen die 15 Tonnen Spenden am ersten Weihnachtsfeiertag an. Der Erfolg dieser Aktion bestärkte die Kleinen Kaarster im Advent 1999/2000 für die Aktion „Lachen helfen" der Bundeswehr zu sammeln. Im Advent fand die Aktion „Freude schenken" zu Gunsten der Ökumenischen Tschernobyl Hilfe Büttgen statt. Die Sammlung im darauf folgenden Jahr stand unter dem Motto „Päckchen packen" und wurde zu Gunsten der Aktion Kinderzeit in Rumänien durch geführt. Auch
im Jahr 2002/2003 hat wieder eine Sammlung zu Gunsten hilfsbedürftiger
Kinder stattgefunden. Da die Ökumenische Tschernobylhilfe Büttgen erneut
um Spenden bat, wurde erstmals eine Sammlung zum zweiten Mal für ein und
dieselbe Aktion durchgeführt. In der Hoffnung, dass die Keller der
Kaarster Bürger noch nicht restlos ausgeräumt wurden, heißt es auch in
diesem Jahr wieder „Die Kleinen Kaarster bitten um Spenden...". Wie
bereits schon im Jahr 1999/2000 sammeln die „Kleinen Kaarster"
wieder für die Aktion „Lachen helfen" der Bundeswehr. Weitere
Informationen über diesen Verein finden Sie auch im Internet unter www.lachen-helfen.de.
Gesammelt wird für Flüchtlingskinder im Kosovo und in
Bosnien/Herzegowina. Die
Sammlung findet wie immer am dritten Advent, Sonntag, 14. Dezember, in der
Zeit von 9 bis 18 Uhr im Pfarrzentrum St. Martinus in Kaarst statt. In
diesem Jahr sammelt der Grenadierzug Spielzeug, haltbare Lebensmittel (Nudeln,
Reis, Tütensuppen, Konservendosen, etc.), Winterbekleidung (Kinder und
Erwachsene), Winterschuhe (Kinder und Erwachsene) und Schulmaterial
(unbenutzte Hefte, Blöcke, Stifte). Die Spenden werden durch einen
Bundeswehr Konvoi in den Kosovo gebracht und sollen schon vor
Weihnachten im Krisengebiet sein. Sofern möglich wird der Konvoi auch
wieder durch einige „Kleine Kaarster" begleitet werden. | ||||||
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(Neuß-Grevenbroicher Zeitung vom 22.11.03 / Kaarst) ST.-SEBASTIANUS-SCHÜTZENJUGEND
WILL WETTE GEWINNEN Ein großes Vorhaben will die Schützenjugend im Bezirksverband Neuss der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften anpacken: das "Projekt 500". Alles fing in diesem Jahr auf dem Bezirksjungschützentag 2003 in Würselen an. Da kam der Jungschützenmeister der Diözese Köln auf die Vertreter des Neusser Bezirksvorstandes zu und bot eine Wette an. Köhler sagte, er sei der Meinung, dass die Jungschützen aus dem Rhein-Kreis nicht in der Lage seien , zum Bundesjungschützentag 2004 insgesamt 500 Mitglieder des Bezirksverbandes zu mobilisieren. Der Vorstand ging die Wette ein, und so begannen direkt nach dem Wett-Termin die Vorbereitungen. In der nächsten Woche, 26. November, hat der Vorstand nun zu einer Bezirksjungschützenratssitzung ins "Schwatte Päd" nach Neuss eingeladen, auf der das Projekt besprochen werden soll. Noch nie habe es in der Geschichte der Ratssitzungen ein solch umfassendes Projekt gegeben, sagte der stellvertretende Bezirksjungschützenmeister Gereon Rautenbach. Daher erwarte man eine große Anzahl von Vertretern der Jugendverbände des Bundes der Schützenjugend (BdSJ). Denn es gelte, die Jungschützenmeister mit ihren Stellvertretern für das Projekt zu begeistern. Ohne sie sei ein Gelingen der Aktion nicht möglich. In den vergangenen Wochen wurden die Jungschützenmeister über das Informationsheft des Bezirksverbandes über das Projekt informiert. Dazu gab es auch ein Konzept, wie das Projekt ablaufen soll. "Wir haben die einzigartige Chance, durch dieses Projekt das Zusammengehörigkeitsgefühl im Bezirksverband weiter auszubauen, als es jemals möglich war", sagte Rautenbach. "Wir sind vom Wettsieg definitiv überzeugt", betonte der "Vize". Sollten die Neusser gewinnen, dann erwartet sie ein Grillfest für die Jungschützenmeister und ihre Stellvertreter, ausgerichtet vom Diözesanjungschützenmeister. Sollten sie es aber nicht schaffen, müssen sie in nächster Zukunft in Neuss einen Diözesanjungschützentag ausrichten. Für das Projekt wurde auch eine Internetseite eingerichtet. Sie ist unter www.projekt500.de zu finden. Dort kann man sich anmelden, außerdem gibt es einen Countdown, wie viele Anmeldungen noch nötig sind. Der Bezirksverband selbst ist im Internet unter der Adresse www.bdsj-neuss.de zu finden. | ||||||
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(Neuß-Grevenbroicher Zeitung vom 20.11.03 / Kaarst) SCHÜTZENBRUDERSCHAFT Der Schul- und Kulturausschuss beschloss jetzt einstimmig, den Schützenbruderschaften für das Jahr 2003 Zuschüsse in Höhe von 22466,87 Euro zu gewähren. Die Stadt lässt den Bruderschaften die Einnahmen zukommen, die ihr durch die Standgelder anlässlich der Schützenfeste zufließen. Die Büttger Schützen bekommen 7391,87 Euro, die Kaarster 7920 Euro. Nach Holzbüttgen gehen 3600 Euro und die Vorster Schützen erhalten 3555 Euro. Die St. Aldegundis-Schützenbruderschaft Büttgen-Driesch kann mit einem Zuschuss in Höhe von 1020 Euro rechnen. Die anderen Bruderschaften im Stadtgebiet haben sich bereit erklärt, den Driescher Schützen diesen Betrag zukommen zu lassen. | ||||||
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(Kaarster Extra-Tipp vom 15.11.03 / Büttgen)
Reinhard Block heißt der neue Reitersieger des St. Sebastianus-Reitercorps Büttgen. Am 1. November fand das traditionelle Ringstechen des Corps in der Reitschule Bierewitz in Kaarst statt. Nach vierjähriger Mitgliedschaft und nunmehr dem dritten Versuch konnte der 47-jährige Beamte aus dem NRW-Verkehrsministerium gegen weitere sechs Mitbewerber als Reitersieger durchsetzen. Zu seinen beiden Ministern ernannte er seinen Vorgänger im Amt Jürgen Spicker und Heinz Tertocha. Gemeinsam freut man sich schon jetzt auf den Reitersiegerball 2004, der am 3. April bei Tespo stattfinden soll. Vor fünf Jahren entdeckte Reinhard Block sein neues Hobby. Seine Tochter Manuela war es, die die Überzeugungsarbeit leistete und ihn sanft aber bestimmt für die Reiterei begeisterte. Gemeinsam fröhnt man wöchentlich mit Ausritten im Gelände oder "Trainingsstunden" in der Halle dem gemeinsamen Hobby in der Reitschule von Josef Esser in Grefrath. Stolz ist Reinhard Block auch auf seine 27-jährige Mitgliedschaft im Grenadierzug "Treu zum Fass". Als Mitbegründer des Zuges feiert er im nächsten Jahr ein kleines Jubiläum. Zum 25. Mal ist er als Leutnant der Zuggemeinschaft aktiv dabei. Neben dem Ringstechen um die Würde des Reitersiegers wurden aber noch weitere Wettbewerbe durchgeführt. Den Pokal der Chargierten und den "Großen Preis" des Reitercorps konnte die amtierende Schützenmajestät von Büttgen Christoph Demuth für sich entscheiden. Er ist begeisterter Reiter und wenn er nicht gerade Schützenkönig ist, als Adjutant von Jägermajor Karl Heinz Reuter aktiv. Beim Wanderpokal des Reitercorps und dem Brudermeisterpokal konnte sich Jürgen Spicker als Sieger durchsetzen. | ||||||
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(Kaarster Extra-Tipp vom 15.11.03 / Kaarst) ETWAS VERSPÄTET UND ETWAS SPÄTER
Das
diesjährige Schießen der befreundeten Corps fand zum zweiten Mal in der
Gaststätte Schlangen in Kaarst statt. Die aus dem Jahr 2002
qualifizierten Schützen verglichen sich in den Draußen stattfindenden
Schießwettbewerben. Dazu fanden sich jede Menge Schützen aus den
befreundeten Jägercorps Neuss-Furth, Holzbüttgen und Kaarst bei
frostigem Wetter ein. Mit dem 255. Schuss konnte Wolfgang Schütz aus Kaarst den Vogel zu Boden befördern. Das dieses Jahr zirka 190 Schuss mehr auf den Vogel abgegeben wurden, konnte der Schießleiter Manfred Birkhoff nur so erklären, dass zittrige Hände nun mal nicht so präzise Schießen. Bei etwas höheren Temperaturen traten die jeweils besten drei Mannschaften der Corps im Scheibenschießen auf dem Schießstand an. Das Mannschaftsschießen entschied, wie im letzten Jahr, die Mannschaft der „Lange Hecker Jonge" aus Kaarst mit 187 Ringen für sich. Ebenfalls auf dem gut beheizten Schießstand traten die besten Einzelschützen gegeneinander an. Auch hier stellte das Jägercorps Kaarst die Zielsicherheit seiner Schützen unter Beweis. Mit 48 Ringen konnte Günter Heizmann aus Kaarst den Wettkampf für sich entscheiden. Angestachelt
von den guten Ergebnissen seiner Jäger war es dann auch der Vorstand aus
Kaarst, der mit 178 Ringen das Vergleichsschießen der Vorstände für
sich entschied. Wie
auch im Vorjahr war das Vergleichsschießen ein voller Erfolg und alle
beteiligten Schützen hatten jede Menge Spaß bei den Wettbewerben,
sicherlich war es für die Vogelschützen auf Grund der Kälte etwas
schwieriger am Vogelschießstand, aber einen waschechten Schützen hält
dies nicht von der Freude am Vogelschießen ab. Im nächsten Jahr soll das
Vergleichsschießen dann wieder im Frühjahr stattfinden. | ||||||
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(Neuß-Grevenbroicher Zeitung vom 08.11.03 / Büttgen)
Der neue Reitersieger der St. Sebastianus Reitercorps Büttgen heißt Reinhard Block. In der Reitschule Bierewitz in Kaarst setzte sich der 47-jährige Beamte nach bisher drei erfolglosen Versuchen im vierten Jahr seiner Mitgliedschaft treffend gegen sechs Konkurrenten in Szene. | ||||||
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(Lokal Anzeiger vom 06.11.03 / Kaarst) ETWAS VERSPÄTET, ETWAS
KÄLTER, ABER MIT GENAUSO VIEL ZUSPRUCH Das jährliche Schießen der befreundeten Korps fand zum zweiten
Mal in der Gaststätte Schlangen statt. Es trafen am 25. Oktober jede
Menge Schützen von den Jägerkorps Neuss-Furth, Holzbüttgen und Kaarst
ein. Gegen 14.30 Uhr wurden die Schießwettbewerbe eröffnet. Trotz des
frostigen Wetters standen die Jägerkönige aus dem Jahr 2002 an der
Stange ihren Mann. Mit dem 255. Schuss beförderte Wolfgang Schütz aus
Kaarst den Vogel zu Boden. Dass dieses Jahr ca. 190 Schuss zusätzlich auf
den Holzvogel abgefeuert wurden, konnte Schießleiter Manfred Birkhoff nur
so erklären, „dass kalte zittrige Hände nun mal nicht so präzise
zielen". Bei etwas höheren Temperaturen traten dann die jeweils besten drei
Mannschaften der Korps im Scheibenschießen an. Das Mannschaftsschießen
entschieden - wie im letzten Jahr - die „Lange Hecker Jonge" aus
Kaarst mit 187 Ringen für sich. Und auf dem gut beheizten Schießstand
traten die besten Einzelschützen gegeneinander an. Auch hier stellte das
Jägerkorps Kaarst die Zielsicherheit seiner Schützen
unter Beweis. Mit 48 Ringen entschied Günther Heizmann aus Kaarst
den Wettkampf für sich. Angestachelt von den guten Ergebnissen seiner Jäger
war es dann auch der Vorstand aus Kaarst, der mit 178 Ringen das
Vergleichsschießen der Vorstände für sich entschied. Wie auch im
Vorjahr war das Vergleichsschießen ein großer Erfolg, und alle
beteiligten Schützen hatten dabei jede Menge Spaß. Sicherlich war es für
die Schützen aufgrund der Kälte etwas schwieriger, aber einen
waschechten Schützen hält dies nicht von der Freude am Vogelschießen
ab. Im nächsten Jahr soll das Vergleichsschießen dann wieder im Frühjahr
stattfinden. | ||||||
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(Neuß-Grevenbroicher Zeitung vom 06.11.03 / Büttgen) DAS SCHÜTZENWESEN
IN POLEN / VORTAG IN DER PAMPUSSCHULE Schützen gibt es nicht nur am linken Niederrhein: Auf Einladung der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Büttgen richtete jetzt Lothar Heupts seinen Blick auf das Schützenwesen außerhalb der deutschen Grenzen. Schwerpunktmäßig beleuchtete der Generalsekretär der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen die Entwicklung des Schützenwesens in Polen. Und er machte sich einige Gedanken über die Zukunft dieses Brauchtums. Die Zuhörer in der Pampusschule erfuhren: Schon bei den alten Griechen war das Vogelschießen ein weit verbreitetes Spiel, und die Römer wussten vor rund 2000 Jahren das Schießen am einen lebendigen, an einem Mast festgebundenen Vogel als spielerischen Zeitvertreib zu schätzen. In Flandern - so der 56-jährige Referent - liege der Ursprung des Schützenwesens, wie wir es hier bei uns kennen. Die Schützen schützten Kirche, Ort und gelegentlich auch den Landesherren. Und sie übernahmen Aufgaben in der Gemeinschaft, die sonst niemand erfüllen wollte. In Polen schuf das Magdeburger Recht, welches im 13. Jahrhundert durch den Deutschen Orden eingeführt wurde, die Grundlage für die lange schon überfälligen Stadtbefestigungen. „In dieser Zeit", so Lothar Heupts aus Erkelenz, „entstanden dann auch die ersten Schützengilden". Gegen Ende des 13. Jahrhunderts wurden in Polen Gilden gegründet, die eine gründliche Ausbildung an, den Waffen erhielten. Die Mitglieder dieser Gilden, die die Stadt beschützten, genossen viele Privilegien. Dazu gehörte auch, dass der Schützenkönig für die Dauer seiner Amtszeit keinerlei Steuern bezahlen musste. Ende des 18. Jahrhunderts, als Polen seine Unabhängigkeit verlor, verschwanden auch die meisten der Gilden. Nach und nach konnten sie sich jedoch wieder etablieren - lediglich im russischen Teil Polens waren die Schützen verboten. Es entwickelte sich ein recht unterschiedliches Schützenwesen. 1924 fand in Krakau der erste Kongress der polnischen Schützengilden statt - sie hatten jetzt einen eigenen Dachverband. Nach dem Zweiten Weltkrieg sah die Zukunft des polnischen Schützenwesens mehr als düster aus - doch Totgesagte leben bekanntlich länger. Zunächst im Untergrund, bildeten sich ab 1957 wieder die von den Machthabern unerwünschten Schützengilden. Die weitere stürmische Entwicklung beschrieb der Referent so: „Als dann im Jahre 1989 die Krakower Schützengilde am Europaschützenfest im niederländischen Valkenburg teilnahm und die anderen Gilden in Polen davon hörten, gab es eine Wahre Explosion von auflebenden Schützengilden in ganz Polen." Heute
habe das Schützenwesen wieder einen guten Namen in Polen. 1998 fand das
zwölfte Europaschützenfest in Krakow statt. Heute gebe es kaum einen
Staatsbesuch in Polen, an dem nicht auch Schützen beteiligt sind. Der
Papst ist Ehrenmitglied der Krakower Schützengilde, Ehrenbrüder der
Krakower Schützen sind unter anderem Lech Walesa und George W. Bush.
Polnische Schützen sind heute ein fester Bestandteil im Leben der Europäischen
Gemeinschaft Historischer Schützen. Dass Schützen in Europa zusammen
feiern, begrüßte der Referent ausdrücklich: „Wir Schützen in Europa
müssen uns als Weggemeinschaft verstehen, in der einer den anderen trägt
und stützt, wo Tradition nicht verteufelt, sondern begründet und ihr
Wert bezeugt wird." | ||||||
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(Kaarster Stadtspiegel vom 05.11.03 / Holzbüttgen)
Richtig
verwöhnt hatte Christian Rust vom Holzbüttgener XXL-Frische-Center die
ortsansässigen Schützen. Zu kostenlosen Essen und Trinken konnten sie in
der Getränkehalle des Großmarkts bis in die frühen Morgenstunden
feiern. Und die angebotenen Weißwürste, Leberkäse und Salate sorgten
für eine Menge Durst. 300 Liter Bier liefen die Kehlen runter. Klar, zu
einem großzügigen Angebot sagt ein original Holzbüttgener Schütze
natürlich nicht "Nein". Da war es dann auch nur eine Frage der
Zeit, bis eine Polonäse durch die Halle zog. Für den 29. November hat
Christian Rust schon die nächste Aktion im Kopf. Mit Reibekuchen und
Glühwein wird auf den Ersten Advent eingestimmt. |